Allgemeine Informationen zur Wohnungsanpassung

Wohnungsanpassung trägt dazu bei, die Wohnung bequemer, sicherer und alltagstauglicher zu gestalten.

Bundesweite Anlaufstelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpssung e. V.  Link

Publikationen

  • Wohnen im Alter - am liebsten Zu Hause pdf
  • Wohnungsanpassung in Ein- und Zweifamilienhäusern pdf
  • Verbraucherzentrale: Clever umbauen – ein Ratgeber, Komfortabel in die besten Jahre
    Ratgebermagazin FreiRäume (2018-2020) u.a. Link

Materialien für die Wohnungsanpassung

Checkliste für eine Wohnungsbegehung, Produktliste, Bildmaterial mit Anpassungsmaßnahmen Link

Hilfreiche Links

  • Online Beratung Barrierefrei Leben e.V.  Link
  • Rehadat (Hilfsmittel)  Link
  • Hilfsmittel mit Hilfsmittelnummer Link
    Nullbarriere Link

Musterausstellungen/Produktschau im Internet

  • Barrierefrei-Leben Produktschau Link
  • Die Musterwohnung vom Kommunalverband für Jugend und Soziales in Baden-Württemberg. Alle Räume können angeklickt und einzelne Ausstattungsmerkmale ausgewählt werden. Link  Hier kann ein virtueller Rundgang gemacht werden Link
  • Die GGT Deutsche Gesellschaft für Gerontotechnik bietet einen virtuellen Rundgang durch ihre Ausstellung und Beratung per Video-Chat an. In der Austellung in Iserlohn werden auf 1.200 m² über 1.000 Produkte zu den Themen "Bauen und Wohnen" und "Pflege und Mobilität" angeboten. Link
  • Die Musterwohnung von „Happy mit Handykap“ aus NRW mit Animationsfilmen  Link
  • Reale Musterwohnungen in Niedersachsen und Umgebung Link

Einmal durch die Wohnung und durch das Haus -Beispiele für barrierefreies komfortables Wohnen

Hier finden Sie Informationen zu den verschiedenen Bereichen in der Wohnung, im Haus. Schauen Sie auch bei den allgemeinen hilfreichen Links (siehe oben).

Badezimmer und WC
mehr

  • Online-Bad-Planer Link 
  • Ratgeber Bad und WC  Link
  • KVJS Musterbad klein Link
  • KVJS Musterbad groß Link
  • Barrierefrei Leben Link
  • Checkliste Bad Link

Küche mehr

KVJS Link

Barrierefrei Leben Link

Musterausstellung Happy mit Handykap Link

Quelle-Küchen. Hier gibt es z B. unterfahrbare Küchen, die jedoch individuell zugeschnitten werden müssen. Ein Küchenplaner kann schon mal bei der Ideenfindung helfen Link

Planungstipps Link

Küchenplaner online Link

Liftsyseme für Küchen Link  Link

Schlafzimmer mehr

Barrierefrei Leben Link

KVJS Schlafzimmer Link

Musterausstellung Happy mit Handykap Link

Komfortbetten Link und Link

Gardrobenlift/Schrankbutler Link

Betterhöhungen und Motorrahmen Link

Wohnzimmer mehr

Barrierefrei Leben Link

Arbeitsplatz mehr

Musterausstellung Happy mit Handykap Link

KVJS Arbeitsplatz Link

Balkon und Terrasse mehr

KVJS Musterwohnung Link

Musterausstellung Happy mit Handykap Link

Barrierefrei-Leben Link

Garten mehr

Garten barrierefrei gestalten Link

Tischhochbeet Link

Eingangsbereich/Flur mehr

KVJS Musterwohnung Hauseingang Link

KVJS Wohnungszugang Link

Barrierefrei Leben Hauseingang und Flur Link

Barrierefrei Leben Flur und Gardrobe Link

Stufen und Treppen mehr

  • Handzettel Treppenlift pdf
  • Barrierefrei leben: Stufen und Treppen Link
  • Treppenlifterfahrungen Link
  • Treppenlift-Ratgeber Link
  • Es gibt auch Senkrechtlifte, die sich ganz unauffällig in die Wohnung einfügen, sogar ohne dass ein Schacht benötigt wird. Die Transportkabine geht an zwei Schienen durch eine Aussparung in der Decke. Link

Weitere Informationen auch unter Balkon und Terrasse Link

Türen und Fenster mehr

Barrierefrei Leben - Türen und Türschwellen Link

Barrierefrei Leben Fenster Link

KVJS Musterwohnung Link

Fußboden
Die Anforderungen an Bodenbeläge richten sich nach den unterschiedlichen Zielgruppen. Für ältere und gehbehinderte Menschen stehen die Anti-Rutsch-Eigenschaften von Bodenbelägen im Vordergrund. mehr

Für körperlich geschwächte Rollstuhlselbstfahrer ist ein geringer Rollwiderstand wichtig. Behinderte Kinder wünschen sich für das Spielen auf dem Fußboden eher weiche, hautangenehme Materialien. Wer mit dem Straßenrollstuhl oder einem E-Rollstuhl in der Wohnung fährt, benötigt robuste Bodenbeläge. Immer gilt: Die Bodenbeläge sollten leicht zu reinigen sein und selbstverständlich auch gut aussehen.

Gefahren bestehen insbesondere, wenn glatte Böden nass werden, wenn der Bodenbelag schlecht verlegt ist oder durch die ständige Nutzung zu Stolperfallen führt (hochstehende Kanten, abstehende Übergänge etc.). Rutschgefahren durch Nässe entstehen insbesondere im Bad, dem Hauseingangsbereich, der Treppe, der Küche. Weitere Gefahrenquellen sind alle Bereiche, in denen man aufsteht, z.B. vor dem Bett, dem WC und Möbeln.

Hier finden Sie mehr: Barrierefrei Leben Fußboden und Bodenbeläge Link

Licht
Durch gutes Licht werden Komfort, Sicherheit und Wohnatmosphäre positiv beeinflusst. Gutes Licht spielt auch eine große Rolle, wenn die Sehfähigkeit nachlässt. mehr

Für die Hauptnutzflächen sollte möglichst viel Tageslicht vorhanden sein. Wichtig ist dabei ein ausreichender Sonnen- und Blendschutz. Gutes Licht ist blendfrei und schafft Atmosphäre für die unterschiedlichen Aktivitäten im Haus.

Neben der Grundbeleuchtung (Deckenbeleuchtung oder indirekte Beleuchtung) sollten verschiedene Lichtquellen für unterschiedlichen Bedürfnisse und Tätigkeiten eingesetzt werden: Stehlampen, Bodenleuchten oder Wandleuchten, auch dimmbares Licht. Insbesondere die Arbeitsflächen in der Küche sollten gut beleuchtet sein. Stellen Sie einen Beleuchtungsplan auf, wenn  Sie die Möglichkeit haben, die Elektrikinstallation festlegen zu können.

Weitere Informationen finden Sie hier Link

Gute Akustik
Lärmquellen, Störgeräusche, eine schlechte Akustik belasten Wohlbefinden und Gesundheit. mehr

Der Hörverlust beginnt schleichend und schon in mittlerem Alter.

Eine gute Raumakustik verbessert das Hören. Gespräche werden erleichtert und  Musik klingt besser. Es gibt es viele Möglichkeiten eine gute Akustik zu erzeugen, durch Maßnahmen an Decken, Wänden oder durch die Einrichtung. Schallabsorbierende Elemente sind z. B. Polstermöbel, Teppichboden und Holzpaneele, weil sie eine weiche Oberfläche haben. Günstig sind z. B. auch Bücherregale und Raufasertapeten, weil sie durch ihre unebene Oberfläche den Schall gleichmäßiger im Raum verteilen.

Wichtig sind auch Maßnahmen, die Lärm von außen wie auch zwischen Räumen reduzieren. Vermindert werden sollten auch störende Geräusche durch Körperschall (z.B. Trittschall oder störende Geräusche durch Wasser und Abwasser.

Weitere Informationen: Link

Alltagshilfen
Neben der baulichen Umgestaltung der Wohnung bieten auch einfache Alltagshilfen viele Möglichkeiten, den Alltag bequemer und sicherer zu gestalten. mehr

Es gibt viele „kleine Lösungen“, die nicht teuer sein müssen, aber große Wirkung haben.

  • Handzettel Alltagshilfen pdf
  • Katalog Alltagshilfen (Senioren und Pflegestützpunkt LK Verden) pdf
  • WGP-Produktdesign - ein Onlineshop für Alltagshilfen link
    Der "kleine Ratgeber" stellt auf 60 Seiten Anwendungsfälle für Produkte, ihren Preis und Bezugsquelle dar. Link
    Geräte-Wiki: Nach Anwendungsfällen sortiert, werden verschiedene technische Produkte und Alltagshilfen aufgezeigt. Link

Komfortabel Wohnen und vorausschauend planen

Was heute schon bequem und komfortabel ist, wird später häufig zu einer Notwendigkeit. Warum nicht vorausschauend planen und sich heute schon darüber freuen? Achten Sie also beim Neubau, Umbau und bei Modernisierungsmaßnahmen sowie bei Neuanschaffungen darauf, dass es heute bequem ist und haben Sie dabei die Zukunft im Blick. Dafür gibt es viele Beispiele: mehr

  • Der stufenlose Eingangsbereich ist nicht nur mit dem Rollator gut zu nutzen, sondern auch mit dem Kinderwagen.
  • Die bodengleiche Dusche ist für alle gut zu nutzen, einfach zu reinigen und sieht darüber hinaus schick aus.
  • Ein Gäste-WC im Erdgeschoss ist heute schon nützlich und kann später zu einem ebenerdigen Bad ausgebaut werden.
  • Zwei Handläufe im Eingangsbereich sind für alle sinnvoll z. B. bei Glatteis.
  • Die Duschhalterung kann bei entsprechender Planung als Haltegriff genutzt werden.
  • Haltegriffe können in die Bad- und Küchenausstattung integriert werden (z. B. als Handtuchhalter).
  • ...

    Gleiches gilt für Neuanschaffungen

  • Das etwas höhere Bett, früher Seniorenbett genannt, erleichtert schon heute das Aufstehen.
  • Die Küche mit ausziehbaren Schubfächern ist für alle bequem und übersichtlich.
  • Auch gut gepolsterte nicht zu niedrige Sitzgelegenheit wie Sofa oder Sessel sind heute schon bequem.
  • ...
  • Hier finden Sie weitere Beispiele:
  • Küche: Link Link Link
  • Schlafzimmer Link Link
  • Wohnzimmer Link Link

Mancher Nutzen zeigt sich erst später, wenn durch eine kluge Planung spätere kostspielige Umbauten vermieden werden können. mehr

Zum Beispiel

  • Schwellen und Stufen sollten in der Wohnung und im Eingangsbereich vermieden werde.
  • Wenn Türen neu gemacht werden, sollten sie mindestens 80 cm Durchgangsbreite haben und die Badezimmertür sollte nach außen aufgehen.
  • Steckdosen und Schalter sollten in ausreichender Zahl und in erreichbarer Höhe montiert werden, eventuell Leerrohre für spätere Installationen vorsehen.
  • Fußböden sollten rutschsicher und blendfrei sein.
  • Neue Vorwandinstallationen im Sanitärbereich sollten verstärkt werden, damit später Haltegriffe angebracht werden können.

Was müssen Sie bei Neubau, Kauf und Umbau einer Immobilie beachten? Hier finden Sie das Informationsblatt "Das komfortable und alternsgerechte Haus" pdf

Design für alle

Design für Alle (DfA) ist ein Konzept für die Planung und Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Infrastrukturen, mit dem Ziel, allen Menschen deren Nutzung ohne individuelle Anpassung oder besondere Assistenz zu ermöglichen.  mehr

Konkret sind damit Lösungen gemeint, die besonders gebrauchsfreundlich und auch bei individuellen Anforderungen, z.B. aufgrund des Alters oder einer Behinderung, benutzt werden können. Das Konzept berücksichtigt dabei, dass die Design-für-Alle-Lösungen von den Konsumenten als komfortabel und attraktiv wahrgenommen werden.   
Die Prinzipien des aus den USA stammenden „Universellen Designs“ stellen vor dem Hintergrund der Wirtschaftlichkeit und auf das Individuum bezogen einheitliche Anforderungen für alle Produkte, Dienstleistungen und Umwelten dar. Das aus Europa stammende „Design für Alle“ schlägt dagegen gruppenbezogen und aus sozialem Engagement heraus eine Auswahl mehrerer Möglichkeiten zur Zielerreichung vor. Beide sind im Bereich digitaler Angebote wichtige Ansätze zur Integration in der Arbeitswelt und zur Inklusion.         

Energetische Sanierung mit Barrierefreiheit verbinden
Die gemeinsame Umsetzung von energieeffizienter Sanierung, Einbruchschutz & Barrierefreiheit spart Kosten und Aufwand, denn es sind häufig die gleichen Gewerke beteiligt. mehr

Außentüren und Fenster spielen beispielsweise bei der energetischen Sanierung und beim Einbruchschutz eine wichtige Rolle. Aber breite Türen und leicht bedienbare Fenstergriffe erleichtern auch das Leben bei eingeschränkter Mobilität. Das Gleiche gilt für das Bad: Wenn die Heizungsanlage modernisiert wird, sind häufig Leitungen in Bad und Küche davon betroffen. Mit vergleichsweise kleinem Mehraufwand können im Zuge der Sanierung dort direkt Barrieren abgebaut werden. Auch Förderungen für energetische Sanierungen, Barrierefreiheit und Einbruchschutz lassen sich koppeln. Weitere Informationen unter Link

Unterstützung im Alltag durch Technik

Liste mit Filmen, Literatur, Links etc. zum Thema Technik pdf

Eine Auswahl

  • Geräte-Wiki: Nach Anwendungsfällen sortiert, werden verschiedene technischen Alltagshelfer aufgezeigt. Link
  • Technik Handbuch (Kommunaler Seniorenservice Hannover) pdf 
  • Wegweiser Alter und Technik Link
  • "Technikberatung für ältere Menschen und Angehörige“, Birgid Apfelbaum, Nina Efker und Thomas Schatz, Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.
  • Musterwohnung mit dem Schwerpunkt Technik: Smarte Musterwohnung Hannover Link und Musterwohnung ALADIN (Alltagsunterstützenden Assistenzsystemen mit Dienstleistungen) Link
  • Broschüren für AAl- Elektroinstallationen (GED Gesellschaft für Energiedienstleistung): "Elektroinstallation im AAL-Umfeld" pdf und "Elektroinstallation für Multimedia-Anwendungen" pdf
  • Einstiegsfilm Vernetztes Wohnen im Quartier: Link
  • Vorträge des Fachtages "Technik zum Wohnen – Motivationen, Erwartungen, Realität" 2016 in Vechta

  mehr

  • Technik für Zuhause: Von der allgemeine Lebensunterstützung bis zur Pflege“
    Überblick Christine Weiß, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH Berlin pdf
  • „Welche Technik wünschen (und brauchen) ältere Menschen?“
    Vorstellung von Studienergebnissen Prof. Dr. Harald Künemund, Uni Vechta pdf
  • Kann der Markt alles richten? Chancen, Grenzen und Risiken
    Gespräch, Vorstellung Netzwerk „Geniaal“ Sina Pollex, LINGA & Martin Schnellhammer,
    Living Lab, Osnabrück pdf
  • Gute Beispiele oder: „Der Spagat zwischen Realität und Wünschenswertem“
    Überblick, Bericht aus dem Modellprogramm „Besser Leben im Alter durch Technik“ –
    Prof.Dr. Birgit Apfelbaum, HS Harz pdf
  • Wie kommen die Menschen an die Produkte?
    Birgid Eberhardt, Gerontologin, Medizininformatikerin pdf
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