Fortbildung Di., 24. März 2026
Wohnungsanpassung bei Demenz – online - ausgebucht mehr

Neben einem Einblick in das Krankheitsbild Demenz geht es um Wohnungsanpassung für Menschen mit dementiellen Erkrankungen – grundsätzliches Vorgehen und praktische Beispiele. Darüber hinaus wird das Unterstützungsnetzwerk bei Demenz thematisiert.

Die Fortbildung besteht aus einem 2-3-stündigen Teil mit Vorträgen und Fragestellungen, die auf unserer Website zur Verfügung gestellt werden, und einem 4-stündigen Online-Seminar. Das Online-Seminar findet von 9:00 bis 13:00 Uhr per Zoom statt. Das Anhören der Vorträge mit den Hintergrundinformationen im Vorfeld ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Dazu bekommen die Teilnehmenden zwei Wochen vor der Veranstaltung einen Link, mit dem sie auf den geschützten Bereich unserer Internetseite zugreifen können.

Die Fortbildung kostet 60,- €. Für ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater aus Niedersachsen, die in lokale Strukturen eingebunden sind, ist die Veranstaltung kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
Hier kommen Sie zur Anmeldung: Link


Veranstaltungsort

per Zoom

Veranstalter

Niedersachsenbüro
Fortbildung Di., 21. April 2026
Wohnberatung und Wohnformen – online - ausgebucht mehr

In diesem Fortbildungsteil wird es einen allgemeinen Überblick über Wohnformen für ältere Menschen geben. Die Wohnformen "Betreutes Wohnen" und "Ambulant betreute Wohngemeinschaften" werden vertieft und die Bedeutung der Wohnformen für die Wohnberatung thematisiert. Vorgestellt werden auch Wohnformen für Menschen mit Teilhabebedarf.

Die Fortbildung besteht aus einem 2-3-stündigen Teil mit Vorträgen und Fragestellungen, die auf unserer Website zur Verfügung gestellt werden, und einem 4-stündigen Online-Seminar. Das Online-Seminar findet von 9:00 bis 13:00 Uhr per Zoom statt. Das Anhören der Vorträge mit den Hintergrundinformationen im Vorfeld ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Dazu bekommen die Teilnehmenden zwei Wochen vor der Veranstaltung einen Link, mit dem sie auf den geschützten Bereich unserer Internetseite zugreifen können.

Dieser Fortbildungstag kostet 60,- €. Für ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater aus Niedersachsen, die in lokale Strukturen eingebunden sind, ist die Veranstaltung kostenfrei. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.
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Veranstaltungsort

per Zoom

Veranstalter

Niedersachsenbüro
Fortbildung Di., 02. Juni 2026
Praxis – Dokumentation, Präsentation und Auswertung von durchgeführten Wohnberatungen – online – ausgebucht mehr

Diese Veranstaltung bildet den Abschluss der Fortbildungsreihe "Wohnberatung". Es besteht die Möglichkeit, eigene Wohnberatungen vorzustellen und zu diskutieren. Die Fortbildung ist auch für Teilnehmende offen, die nicht an den vorangegangenen Terminen teilgenommen haben, aber schon über Erfahrungen mit Wohnberatung verfügen oder an früheren Fortbildungen teilgenommen haben. Die Teilnahmezahl ist begrenzt.

Die Veranstaltung findet von 09:00 bis 13:00 Uhr und bei Bedarf auch noch von 14:00 bis 16:00 Uhr statt.

Die Teilnahme kostet 60,- €. Für ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater aus Niedersachsen, die in lokale Strukturen eingebunden sind, ist die Veranstaltung kostenfrei.

Hier können Sie sich anmelden: Link


Veranstaltungsort

per Zoom

Veranstalter

Niedersachsenbüro

Alle Termine und das Anmeldeformular finden Sie hier.

KfW-Zuschuss für barrierefreies Umbauen ab 2026 wieder verfügbar

Ab 2026 sollen wieder Mittel für barrierefreies und altersgerechtes Umbauen bereitgestellt werden. Der Bundestag soll Ende November einen Etat von 50 Millionen € aus Mitteln des Sondervermögens für Infrastruktur und Klimaneutralität sowie des Klima- und Transformationsfonds (KTF) verabschieden. Link Link

Hier können Sie sich demnächst informieren, ob der Investitionszuschuss schon beantragt werden kann. Link

Änderung zum 1. Juli: Gemeinsames Budget für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

13.08.2025 Zum 1. Juli 2025 werden die Leistungsbeträge der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege zu einem gemeinsamen Jahresbetrag von bis zu 3.539 Euro zusammengefasst. Damit wird pflegebedürftigen Menschen und den Pflegenden ermöglicht, flexibel zwischen Leistungen der Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege zu wählen und diese entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse einzusetzen. Mehr unter Link

17. Niedersächsischer Fachtag Wohnen im Alter

07.05.2025 Nachdem der letzte Fachtag mit dem Schwerpunktthema "Technik" im Jahr 2016 in Vechta stattgefunden hatte, haben wir mit großer Resonanz 2025 einen weiteren Technik-Fachtag durchgeführt, diesmal mit dem Thema "Digitale Technik in der Wohnberatung – Wie gelingt die Teilhabe Älterer?" Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Landkreis Hildesheim im dortigen Kreishaus ausgerichtet. Programm mehr


Eröffnung und Wohnberatung 2.0 – Digitale Assistenzen nutzen

Nach der Begrüßung von Monika Schneider, Vorstand Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e. V., richteten Herr Landrat Bernd Lynack und Herr Minister Dr. Andreas Philippi, Niedersächsisches Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, ihre Grußworte an die Anwesenden.
Als Eröffnungsrednerin gab dann Nicole Bruchhäuser, Sprecherin der Facharbeitsgemeinschaft Technikberatung und Beisitzerin in der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e. V., einen Überblick über die bereits bestehenden Möglichkeiten technischer Unterstützung in der Wohnberatung. Voraussetzung für deren Umsetzung sei unter anderem, dass Wohnberaterinnen und Wohnberater über ein gewisses technisches Grundverständnis verfügen und einen Überblick über Produkte, Anbieter und Erwerbswege haben sollten. Grundlagen des Datenschutzes und der Finanzierung von technischen Anpassungsmaßnahmen seien dabei ebenso wichtig wie das Wissen über deren Nutzung und Kenntnis der Zielgruppe. Nicht zuletzt spielten auch Neugier und Motivation eine nicht unerhebliche Rolle.
Die zweite Referentin, Frau Prof. Birte Schiffhauer von der Hochschule Hannover, vermittelte den Forschungsstand zum Thema Assistive Systeme im Wohnumfeld aus Sicht der Sozialen Arbeit. Dabei betonte sie die Notwendigkeit, diese Systeme von den Zielgruppen her zu denken. Denn nur so könnten auch die ethischen und sozialen Aspekte dieser Systeme angemessen berücksichtigt werden. Dies könnten in besonderer Weise die sozialen Professionen leisten, die daher weit mehr als bisher in die Entwicklung assistiver Technologien eingebunden werden müssten.

Gute Beispiele aus der Praxis

Nach einem Mittagsimbiss folgten gute Beispiele aus der Praxis. So stellten Antje Rose und Sabine Wegener vom Landkreis Hildesheim die dortige Wohnberatung vor und zeigten exemplarisch in einem Film eine klassische Beratungssituation in der eigenen Häuslichkeit. Hierbei gingen sie auch auf das Spannungsfeld ein, das oft zwischen einer geringen Technik-Affinität der Ratsuchenden und den Möglichkeiten technischer Hilfestellungen besteht.
Danny Rüffert, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Chemnitz, referierte über das WohnXperium Chemnitz, ein Test- und Demonstrationszentrum zum barrierefreien assistierten Bauen und Wohnen. Dieses sehe sich als Schnittstelle zwischen den verschiedenen Beteiligten in diesem Bereich, um deren Überlegungen und Entwicklungen zusammenzuführen und verfügbar zu machen. Eine wesentliche Besonderheit des WohnXperiums sei seine Flexibilität, so dass es immer wieder neu an die unterschiedlichsten Anforderungen angepasst werden könne.
Alexander Pippert aus dem PIKSL Labor Hildesheim, Diakonie Himmelsthür e. V., berichtete von den Möglichkeiten, Digitale Teilhabe als Bürgerservice anzubieten, und warum dies von so großer Wichtigkeit ist. In diesem Zusammenhang gehe es ganz wesentlich darum, Teilhabemöglichkeiten gemeinsam mit den Betroffenen zu entwickeln anstatt ihnen fertige Lösungen überzustülpen.

Markt der Möglichkeiten: Technik-Parcours

Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtages die Möglichkeit, sich in einer Technik-Area Geräte, Produkte und Apps vorstellen zu lassen und diese auch selbst auszuprobieren.
Simon Breul von kom.fort e. V., der Beratungsstelle für barrierefreies Bauen und Wohnen in Bremen, präsentierte technische Hilfen, die in Wohnberatungssituationen häufig nachgefragt werden. Danny Rüffert, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der TU Chemnitz, simulierte mittels einer VR-Brille die Möglichkeit, sich virtuell in Räumen, zum Beispiel vor dem Hintergrund eines Badezimmerumbaus, zu bewegen.
Ramon Büchel und Alexander Pippert, beide PIKSL Labor Hildesheim, Diakonie Himmelsthür, präsentierten das „enna-Dock“, das Seniorinnen und Senioren, die nicht so technikaffin sind, Kommunikations- und Teilhabemöglichkeiten auf niedrigschwellige Art bietet.

Diskussion und Ausblick

Im Nachgang zu theoretischem und praktischem Teil des Fachtages nahm Monika Schneider von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e. V. den Faden mit drei abschließenden Fragen noch einmal auf: 1. Was hat Sie heute amüsiert? 2. Was hat Sie heute irritiert? Und 3. Was nehmen Sie mit?
Diejenigen, die sich zu diesen Fragen geäußert haben, waren sich einig: Sie haben ausgesprochen inspirierende Vorträge gehört und sind sich der (zunehmenden) Bedeutung von digitaler Technik in der Wohnberatung bewusst. Und wenngleich viele schon auf einem guten Weg sind – es bleibt noch Einiges zu tun.

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