Grüneinander - gemeinsam solidarisch wohnen

Grüneinander ist ein generationenübergreifendes sozial-ökologisches Mietwohnprojekt. In dem denkmalgeschützten Haus, eine ehemalige Gaststätte, entstehen 12 kleine Wohneinheiten mit günstigen Mieten. Der private abgeschlossene Raum ist bewusst klein gehalten (ca. 40 qm pro Person) zugunsten von großzügigen Gemeinschaftsflächen. Das Projekt ist selbst verwaltet und wird mit dem Mietshäusersyndikat realisiert. Die Fertigstellung soll im Frühjahr/Sommer 2026 erfolgen.

Standort: 31028 Gronau / Betheln

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Allgemeine Projektinformationen

Anzahl der Bewohner/innen: 12-15
Altersspanne bis: 100
Eigentümer/in; Projektträger/in, Vermieter/in: Grüneinander GmbH
Projektlage: Dorf
Rechtsform des Projekts/Organisationsstruktur: Mietshäusersyndikat
Organisation der Bewohner/innen: als Verein

Gebäudeart und -nutzung

Gebäude: Bestand
Bauliche Umsetzung der Gemeinschaft: Gemeinschaft in einem Gebäude (eigene Wohnungen/ abgeschlossene Wohneinheiten)
Anzahl Wohneinheiten gesamt: 12
Größe der Wohneinheiten in qm: 37
bis qm: 50
Anzahl unter 50 qm: 12
davon rollstuhlgerecht nach DIN 18040-2 R: 3
davon barrierefrei nach DIN 18040-2: 4
zusätzliche Gewerbeeinheiten: nein

Vorhandene Gemeinschaftseinrichtungen

Weitere Gemeinschaftseinrichtungen: Großer Saal mit Gemeinschaftsküche, Waschküche, Werkstattkeller, Werkstatträume, Fahrradstellplatz

In Anspruch genommene Förderungen

- Nds. Förderprogramm Wohnen und Pflege im Alter: ja
- EU-Mittel: ja
Förderung: LEADER

Projekt-Schwerpunkte

- Für mehrere Generationen: ja
Kooperationspartner/in: örtliche Pflegedienste
- (Auch) für Menschen mit geringem Einkommen: ja
Finanzierung: Realisierung mit dem Mietshäusersyndikat bietet dauerhaft günstige Mieten, da keine Rendite erwirtschaftet wird. Kostenreduzierung durch Selbstverwaltung, keine finanziellen Einlagen als Voraussetzung, aber Eigeninitiative beim Einwerben von Direktkrediten wird erwartet.
Umsetzung des Schwerpunkts/der Schwerpunkte:

Im EG gibt es 4 behindertengerechte Einheiten für das Wohnen bis ins hohe Alter, auch für Menschen mit Betreuungsbedarf oder mit Behinderungen.
Wegen der Selbstverwaltung mit den unterschiedlichen Aufgaben ist eine Altersdurchmischung wichtig.
Ebenso gibt es einen starken Bezug ins Dorf, ein Teil des Gartens wird öffentlicher sozial-ökologischer Lernort, besonders für KiTas und Schulklassen. Auch der Saal soll z.T. öffentlich genutzt werden, Angebote auch für das Dorf sind geplant.

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